Riehener Serenaden

Barbara Doll - Violine und Viola

„Ihr Spiel ist von brillanter schöpferischer Souveränität und suggestiver Kraft“

Sofia Gubaidulina über die Geigerin Barbara Doll, gebürtig aus München und seit 2014 Professorin für Violine an der Hochschule für Musik Basel, nachdem sie seit 2004 eine Professur an der Hochschule der Künste Bern innehatte.

Barbara Doll ist eine vielseitige Musikerin, die als Kammermusikerin wie als Solistin international auftritt. Ihre Lehrer waren Ana Chumachenco, Thomas Zehetmair, Thomas Brandis und David Takeno, wichtige Einflüsse waren auch Meisterkurse bei Sandor Végh und György Sebök. Sie konzertierte in Sälen wie der Wigmore Hall und dem Barbican, London, dem Kammermusikaal der Philharmonie in Berlin und dem Auditorio Nacional in Madrid. Als Solistin trat sie u.a. mit dem English Chamber Orchestra und dem European Union Chamber Orchestra . Als Preisträgerin des Internationalen Schubertwettbewerbs Graz und des Kuhmo International Duo Competition, Finnland, hat sie CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen gemacht und ist Gast auf zahlreichen Kammermusikfestivals, gleichermaßen gefragt als Geigerin und Bratscherin. Seit 2014 ist sie Mitglied im ARIA Quartett.

Barbara Doll war Gastkonzertmeisterin u.a. des English Chamber Orchestra, des Stuttgarter, Zürcher und Münchner Kammerorchesters und des Kammerorchester Basel. Größtenteils leitete sie diese Kammerorchester auch ohne Dirigent. Jahrlang spielte sie im Chamber Orchestra of Europe, oft unter Claudio Abbado und Nikolaus Harnoncourt. Barbara Doll gibt international Meisterkurse, als Jurorin wird sie zu nationalen wie internationalen Wettbewerben eingeladen. Mit ihrer Familie lebt Barbara Doll in Riehen.

Ilinca Forna - Viola

Die in Cluj-Napoca, Rumänien, geborene Geigerin und Bratschistin Ilinca Forna ist eine vielseitige Musikerin, die in der Schweiz lebt. Sie widmet sich mit gleicher Leidenschaft der Kammermusik, der historisch informierten Aufführungspraxis, Orchesterprojekten, der Improvisation, der Volksmusik und gelegentlich auch ihren eigenen Kompositionen.
Ihre musikalische Ausbildung begann sie in ihrer Heimatstadt bei Răsvan Dumitru und Ramona Telcean sowie auf der Bratsche bei Aida Carmen Soanea. Seit 2023 studiert sie an der Musikhochschule Basel in der Klasse von Silvia Simionescu, und seit 2026 verfolgt sie ihr Solistendiplom in der Klasse von Anna Gebert an der Zürcher Hochschule der Künste.
Als leidenschaftliche Kammermusikerin trat Ilinca bereits bei Festivals wie SoNoRo (Rumänien), dem Encuentro de Santander (Spanien), den Riehener Serenaden und Eulirio (Schweiz) auf. Orchestererfahrung sammelte sie als Praktikantin beim Basler Kammerorchester (2024–2025) sowie beim Gstaad Festival Orchestra (2024, 2025) und beim Rumänischen Rundfunkorchester.
Neben dem Musizieren integriert Ilinca auch ihre bildende Kunst in Projekte und sucht nach neuen Ausdrucksformen, um Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit ihren Auftritten möchte sie die Welt ein wenig heller machen und den Menschen helfen, die schwierigen Zeiten, denen wir heute gegenüberstehen, besser zu bewältigen. Sie spielt eine Bratsche von Francisc Gyorke und verwendet einen D. S. Finkel-Bogen, der ihr großzügigerweise von Christoph Schiller zur Verfügung gestellt wurde.

Die in Cluj-Napoca, Rumänien, geborene Geigerin und Bratschistin Ilinca Forna ist eine vielseitige Musikerin, die in der Schweiz lebt. Sie widmet sich mit gleicher Leidenschaft der Kammermusik, der historisch informierten Aufführungspraxis, Orchesterprojekten, der Improvisation, der Volksmusik und gelegentlich auch ihren eigenen Kompositionen.
Ihre musikalische Ausbildung begann sie in ihrer Heimatstadt bei Răsvan Dumitru und Ramona Telcean sowie auf der Bratsche bei Aida Carmen Soanea. Seit 2023 studiert sie an der Musikhochschule Basel in der Klasse von Silvia Simionescu, und seit 2026 verfolgt sie ihr Solistendiplom in der Klasse von Anna Gebert an der Zürcher Hochschule der Künste.
Als leidenschaftliche Kammermusikerin trat Ilinca bereits bei Festivals wie SoNoRo (Rumänien), dem Encuentro de Santander (Spanien), den Riehener Serenaden und Eulirio (Schweiz) auf. Orchestererfahrung sammelte sie als Praktikantin beim Basler Kammerorchester (2024–2025) sowie beim Gstaad Festival Orchestra (2024, 2025) und beim Rumänischen Rundfunkorchester.
Neben dem Musizieren integriert Ilinca auch ihre bildende Kunst in Projekte und sucht nach neuen Ausdrucksformen, um Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit ihren Auftritten möchte sie die Welt ein wenig heller machen und den Menschen helfen, die schwierigen Zeiten, denen wir heute gegenüberstehen, besser zu bewältigen. Sie spielt eine Bratsche von Francisc Gyorke und verwendet einen D. S. Finkel-Bogen, der ihr großzügigerweise von Christoph Schiller zur Verfügung gestellt wurde.

 

Florian Hasenfratz - Horn

Florian Hasenfratz begann zunächst im Alterfünf Jahren Violine zu spielen. Seit seinem achten Lebensjahr spielt er Horn. Seinen ersten Unterricht erhielt er bei Jan-Niklas Siebert (Philharmonisches Staatsorchester Hamburg). Von 2018 an war er als Stipendiat der Hans-Kauffmann Stiftung (Begabtenförderung des Hamburger Konservatoriums) fünf Jahre lang Schüler von Claudia Strenkert (Solo-Hornistindes NDR Elbphilharmonie Orchesters).

Florian Hasenfratz ist mehrfacher Bundespreisträger bei Jugend Musiziert und absolvierte erfolgreich Meisterkurse bei Christian Lampert, Frøydis Ree Wekre, Sibylle Mahni, Carsten Duffin, Johannes Hinterholzer, Jörg Brückner, Paul van Zelm und Thomas Hauschild. Mehrere Jahre war er Hornist im Felix Mendelssohn Jugendorchester Hamburg, mit dem er Reisen nach Toulouse, Prag und Luzern unternahm und mit Künstlern wie Rudolf Buchbinder, Kent Nagano, Johannes Moser und Friedrich Thiele zusammenarbeitete sowie an Aufnahmen für NDR Kultur mitwirkte.

Außerdem war er Assistant Coachfür Hornim Sozialprojekt The Young ClassXe.V.(in Trägerschaft der OttoGroup) und spielte gleichzeitig als Aushilfe in den Landesjugendorchestern von Hamburg, Bremen und Schleswig-Holsteinsowie im Albert Schweitzer Jugendorchester. Seit September 2023 studiert er Horn bei Prof. Christian Lampert an der Musik Akademie Basel.

Danjulo Ishizaka - Violoncello

Seit dem Gewinn des ARD Wettbewerbs und des Grand Prix Emanuel Feuermanns zählt Danjulo Ishizaka weltweit zu den herausragenden Cellisten seiner Generation. Seine unverkennbare Klangfarbe und wahrhaftige musikalische Tonsprache zeugen von höchster Individualität und persönlichem Ausdrucksvermögen. Er „ist eine veritable Musikerpersönlichkeit, phänomenal in seinem technischen Potenzial“ (Süddeutsche Zeitung), „überwältigend, bravourös und ausdrucksstark“ (FAZ), er „singt auf dem Cello, jede melodische Schwingung eine seelische Regung, zutiefst musikalisch und zutiefst menschlich“ (Süddeutsche Zeitung), so „wird sein Auftritt Höhepunkt des Abends“ (Tagesspiegel Berlin), mitreißend und hoch poetisch.” (Guardian)

Danjulo, in Bonn in eine deutsch-japanische Familie geboren, begann bereits mit 4 Jahren das Cellospiel. Er studierte in Berlin bei Boris Pergamenschikow und Tabea Zimmermann. Weitere Prägung erfuhr er außerdem durch Bernhard Greenhouse, György Kurtág, Menahem Pressler und das Amadeus-Quartett.

Bereits in jungen Jahren hat Danjulo durch den Gewinn zahlreicher internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam gemacht. Besonders hervorzuheben ist der Gewinn des 1. Preises beim renommierten internationalen ARD Wettbewerb in München aber auch bereits zuvor gewann er 1. Preise wichtiger internationaler Wettbewerbe unter denen besonders der internationale Gaspar Cassado Wettbewerb und der internationale Lutoslawski Wettbewerb hervorzuheben sind. Sein letzter Wettbewerb an dem er aktiv teilnahm und den er ebenfalls als 1. Preisträger gewann war der Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin, welcher unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim erstmalig zum 100. Geburtstag des legendären Cellisten ausgetragen wurde.

Erste Konzerte führten den Cellisten bereits im Alter von 17 Jahren in die Berliner Philharmonie. 2003 debütierte er schließlich im Musikverein in Wien, 2004 in der Suntory Hall in Tokio, 2006 in der Carnegie Hall in New York, 2008 in der Royal Albert Hall in London und 2010 in der Londoner Royal Festival Hall.

Mstislav Rostropovich hat Danjulo in seinem letzten Lebensabschnitt gefördert, indem er ihn wiederholt für Konzerte unter seiner Leitung einlud und ihn in persönlichen Konsultationen mit Unterricht geprägt hat – Danjulo zählt wohl zu den letzten, die Unterricht von ihm direkt erhielten. Danjulo ́s Spiel schätzte er überaus und beschrieb es

mit den Worten: „phänomenal in seinem technischen Können, vollendet in seiner musikalischen Gestaltungskraft“. Leider konnte die bereits für 2007 geplante Europa Tournee unter der Leitung von Rostropovich zu dessen 80. Geburtstag nicht mehr stattfinden, da sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechterte und er kurz daraufhin verstarb.

In den Jahren 2007-2008 wurde Danjulo für das „New Generation Artists scheme“ von BBC Radio 3 ausgewählt, was zahlreiche Rundfunkproduktionen solo, mit Klavier, mit den fünf BBC Sinfonieorchestern sowie ein Debüt Recital in der Wigmore Hall London beinhaltete sowie bei den BBC Proms, dem größten Festival für klassische Musik in London.

Ende 2012 wurde er mit dem „Hideo Saito Memorial Fund Award“ ausgezeichnet, einem der bedeutendsten Musikpreise Japans, verliehen durch die Sony Music Foundation in Tokyo.

Ebenso seine CD-Einspielungen erhielten begehrte Auszeichnungen wie den „Echo Klassik“ Preis 2006 für seine Debüt-CD und den Gramophone Award 2014 für die „Kammermusikeinspielung des Jahres“ zusammen mit dem Pavel Haas Quartett.

Danjulo konzertiert regelmäßig in Europa, den USA, China, Russland und Japan und tritt mit Künstlern wie Gidon Kremer, Lisa Batiashvili, Tabea Zimmermann, Julia Fischer, Veronika Eberle, Ray Chen, Martin Helmchen, Nils Mönkemeyer, Vadim Repin und Viviane Hagner auf. Danjulo arbeitet mit renommierten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Detroit Symphony Orchestra, dem NHK und dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Royal und dem London Philharmonic Orchestra, der Opéra National de Paris, der Academy of St. Martin in the Fields und den Wiener Symphonikern unter Dirigenten wie Gerd Albrecht, John Axelrod, Sir Andrew Davis, Christoph Eschenbach, Lawrence Foster, Michail und Vladimir Jurowski, Sir Roger Norrington, Michael Sanderling, Mstislaw Rostropovich und Leonard Slatkin zusammen.

Danjulo ist auch gern gesehener Gast bei bedeutenden Festivals wie dem Kronberg Cello Festival, Schleswig Holstein und Rheingau Musik Festival, Jerusalem Chamber Music Festival, Kissinger Sommer, dem Kammermusikfest Lockenhaus, den BBC Proms, dem Verbier Festival, dem HongKong Arts Festival und den Osterfestspielen Salzburg.

Danjulo ist Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik Basel  FHNW und an der Universität der Künste Berlin.

Danjulo spielt das Stradivari Cello „Feuermann“ (1730) der Nippon Music Foundation, früher gespielt von dem legendären Cellisten Emanuel Feuermann. Außerdem wird ihm von der Kronberg Academy das von Wolfgang Schnabl erbaute Cello, zuvor gespielt von Boris Pergamenschikow, zur Verfügung gestellt.

 

Hana Mizuta Spencer - Violine

Hana Mizuta-Spencer is an exceptional British violinist and chamber musician. Hana performs regularly, and has played in prestigious venues including LSO St Lukes, Wigmore Hall, St Martin- in-the-Fields and St John’s Smith Square.

Hana was inspired to become a violinist at the age of 7 after attending performances by Vadim Repin and Sarah Chang, and developed a love for chamber music at the Junior Department of the Royal Academy of Music. It was there that Hana won the Junior, Intermediate and Senior John McAslan Violin Prizes. Following a degree in History at University College London, she went on to study for a Masters in Violin Performance at the Guildhall School of Music and Drama with Professor David Takeno. She was awarded a Concert Recital Diploma in recognition of her exceptional final recital and was a Junior Fellow there in 2021. She is now studying for a Soloist Masters in Basel with Barbara Doll.

As a soloist, Hana has had masterclasses with teachers including Philippe Graffin, Igor Ozim and Krzysztof Wegrzyn. She won the inaugural Prix Pasquier, as well as two other awards at the Ravel Festival in September 2023. As a chamber musician, she has performed at the Lewes Music Festival, Mendelssohn on Mull Festival and the Musical Chairs Festival. She has worked alongside prolific musicians such as Lawrence Power, Alexander Melnikov, and Bjorn Nyman, and attended chamber music masterclasses with Valentin Erben, David Waterman and Richard Ireland. In April 2022, she performed with Lawrence Power and Collegium at the Wigmore Hall. She regularly leads the Fantasia Orchestra, working with musicians such as Sheku Kanneh-Mason and Jennifer Pike. Most recently, she performed the rarely played Bloch Violin Concerto with the North London Symphony Orchestra. A reviewer noted that she was the “ideal interpreter” of the piece, as well as describing her performance as “ravishing” and “enthralling.”

 

Eva Oertle - Flöte

Die Schweizer Flötistin Eva Oertle ist als Solistin und Kammermusikerin in ganz Europa tätig. Sie spielt mit international renommierten Orchestern wie Il Giardino Armonico oder Al Ayre Español und arbeitet mit Dirigenten wie Giovanni Antonini oder Ton Koopman zusammen. Recitals führen sie an grosse Konzerthäuser wie die Salle Gaveau in Paris, das Gewandhaus Leipzig und den Musikverein Wien. Als Solistin trat sie u.a. mit dem Brandenburgischen Streichorchester, dem Festivalorchester Davos und den Festival Strings Lucerne auf und unternahm Konzerttourneen in Deutschland, Italien, Spanien und Südamerika, wo sie auch Meisterkurse erteilte. Eva Oertle ist Gast bei verschiedenen Festivals und Konzertzyklen wie dem Bastad Kammermusikfestival in Schweden, dem Festival di Musica Antica di Modena oder den Tagen für Alte Musik Zürich. Sie hat bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mitgewirkt. Ihre CD‘s „Undine“ und „Lake Reflections“ (Sony Classical) ernteten viel Lob in der Fachpresse. Eva Oertle studierte moderne Flöte an den Musikhochschulen in Freiburg und Basel u.a. bei Janek Rosset, Felix Renggli und Peter-Lukas Graf, sowie Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Freiburg. Ihr Interesse für historische Aufführungspraxis führte sie anschliessend an die Schola Cantorum Basiliensis, dann nach London zu Rachel Brown. Heute beschäftigt sich Eva Oertle sowohl mit dem klassischen Flötenrepertoire wie auch mit der Aufführung von Werken auf historischen Instrumenten. Eva Oertle ist zudem als Moderatorin und Musikredaktorin bei Radio SRF2 Kultur tätig.

 

Winfried Rademacher - Violine und Viola

Winfried Rademacher ist mit seinem " Linos Ensemble" ECHO KLASSIK Preisträger des Jahres 2017. Diese Auszeichung würdigt eine unvergleichliche Karriere dieses Ausnahmeensembles, die sich sowohl auf internationaler Bühne wie auch im Tonstudio einen exzellenten Ruf erworben haben, für ein stilistisch grenzenloses gemischtes Kammermusikrepertoire mit Streichern, Bläsern und Klavier.

Winfried Rademacher studierte bei Josef Suk (Wien), Sàndor Végh (Salzburg), auf Kursen bei Nathan Milstein (Zürich) und bei Mitgliedern des Amadeus Quartetts (K ln). Nach zahlreichen Auszeichnungen u.a. beim "Deutschen Musikwettbewerb" und bei der BBC in London nimmt er in vielf ltiger Weise am internationalen Musikleben teil.

In renommierten Orchestern wie dem NDR Hamburg unter Günter Wand, den Münchener Philharmonikern unter S. Celibidache, dem Chamber Orchestra of Europe unter Claudio Abaddo, dem SWR Stuttgart unter Sir Roger Norrington und dem Tonhalle Orchester unter David Zinman bekleidete er Konzertmeisterpositionen.
Norrington holte ihn 1998 als Konzertmeister an die Camerata Salzburg. Dort vertraute man ihm auch die Leitung des Orchesters vom Pult aus an, was ihn mit Solisten wie Joshua Bell, Murray Perahia und Christian Tetzlaff zusammenbrachte. Seit 2001 setzte er diese Arbeit beim renommierten Zürcher Kammerorchester fort.

Seit seiner frühen Mitgliedschaft im Cherubini Quartett ist er neben dem Linos Ensemble als gefragter Kammermusikpartner auf internationalen Podien und Musikfestivals unterwegs, so bei den Berliner Festwochen, Lockenhaus, Schleswig-Holstein Musikfestival, Gstaad und Shanghai Festival, wo er mit Stars wie Elisabeth Leonskaja, Istvan Vardai, Radu Lupu und Sabine Mayer konzertiert. Steven Isserlis hat ihn zum wiederholten Male zu seinen “open chamber music“ Wochen nach Prussia Cove, England, eingeladen. Seit 2004 spielt er mit dem Razumovsky Ensemble London, mit dem er erfolgreich in der wigmore hall in London debutierte. Komponisten wie Isang Yun, Jean Francaix und Wolfgang Rihm komponierten für seine Ensembles, deren Ruf durch zahlreiche preisgekrönte CDs (capriccio, EMI, Naxos)  und Rundfunkaufnahmen dokumentiert wird.

Besondere Beachtung fand eine „World-Premiere-Recording“ des Violinkonzertes von Alban Berg in einer Fassung für Solovioline und Kammerensemble sowie eine Version des Violinkonzertes von Max Reger in der Fassung von Rudolf Kolisch, die zusammen mit dem Linos Ensemble entstand.

1986 nahm er eine Professur für Violine und Viola an der Musikhochschule in Lübeck an, 1993 folgte er einem Ruf an die Musikhochschule Trossingen. Seit 2006 ist er zudem Dozent an der Razumovsky Accademy, London, am Barrattt Due Institut in Oslo und an der Musikakademie in Basel. Gastprofessuren verbinden ihn zudem mit den Konservatorien in Shanghai und Peking.
Winfried Rademacher spielt auf einer Nicolo Gagliano Geige von 1733.

Silvia Simionescu - Viola

Silvia Simionescu, Bratschistin von internationalem Ruf, hat sich als Musikerin hauptsächlich auf das Ausüben der Kammermusik sowie dem Unterrichten als Professorin spezialisiert.
Sie tritt in grossen Musikzentren wie dem Chatelet Paris, dem KKL Luzern, der Casals Hall Tokyo, dem Teatro Colón Buenos Aires, der Beethoven Halle Bonn, der Philharmonie St. Petersburg, dem Marinskij Theater St. Petersburg, der Tonhalle Zürich sowie der Victoria Halle Genf auf, um nureinige zu nennen.

Mit ihren ausserordentlich durchdachten und berührend ansprechenden Interpretationen begeistert sie ihr Publikum immer von Neuem. In Rumänien geboren, studierte Silvia Simionescu unter anderem an der International Menuhin Music Academy bei Yehudi Menuhin sowie Alberto Lysy Violine sowie bei Johannes Eskaer Viola. Später wurde ihr weiteres Schaffen tiefgehend geprägt durch den Pianisten und Pädagogen Ferenz Rados.

Als leidenschaftliche Musikerin und Kammermusikerin konnte sie ihre Erfahrungen im Austausch mit Musikern von internationalem Rang wie Joshua Bell, Carolin Widmann, Ilya Gringolts, Ana Chumachenco, Alberto Lysy, Leon Fleischer, Jörg Widmann sowie Malin Hartelius erweitern. Sie war Teilnehmerin zahlreicher internationaler Festivals wie dem Mont Fuji Festival Japan, dem dem Festival “Les Folles Journ es de Nantes“ Frankreich, dem Kuhmo Chamber Music Festival Finnland, dem Menuhin Festival Gstaad/Schweiz, den Hindemith Tagen Schweiz, dem Santa Festival Bombay/Indien, dem Prussia Cove Festival Grossbritannien, dem Georges Enescu Festival Rumänien sowie dem Cork Festival Irland.

In internationalen Wettbewerben erhielt Silvia Simionescu mehrere erste Preise u.a. in Brescia, Italien sowie als Mitglied des Ligeti Trio beim Internationalen Kammermusik- Wettbewerb Osaka, Japan.

Seit 2009 fungiert Simionescu als Bratschistin im Gringolts Quartett, mit dem für sie ihr Lebenstraum in Erfüllung ging: Das Entdecken des immensen Schatzes der grössten Streichquartettwerke von der frühen Klassik bis in die Moderne.

Als Professorin für Viola sowie Kammermusik an der Musik- Akademie Basel/ Schweiz ist sie regelmässig als Dozentin bei Meisterkursen in der Schweiz, Deutschland, Spanien, Finnland, Rumänien und Indien eingeladen.

Ihr reicher Fundus an Discographien schliesst die Streichquartette von Schumann, Brahms, Schönberg, die Streichquintette von Taneyev, Glasunov und Braunfels sowie die Streichoktette von Mendelssohn und Enescu ein. Es existieren auch viele Aufnahmen von Kammermusikstücken mit Klavier sowie Streichtrio. Ihre Aufnahmen sind mit exzellenten Kritiken versehen sowie mit mehreren Preisen wie dem
Diapasons d`Or, dem Supersonic Award sowie dem Echo Klassik dotiert.

Oskar Szathmáry - Horn

Oskar Szathmáry, 2005 in Mannheim geboren, begann seine musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren mit Klavier- und Cellounterricht. Seit seinem vierzehnten Lebensjahr spielt er Horn. Ab 2013 erhielt er die Begabtenförderung der Musikschule Mannheim. Mit allen Instrumenten gewann er mehrfach Landes- und Bundespreise des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, sowohl als Solist als auch als Kammermusiker. 2021 wurde er Vorstudent an der HMDK Stuttgart bei Prof. Christian Lampert und Prof. Carsten Duffin. Er ist 2. Preisträger im 38. Karel-Kunc- Musikwettbewerb und hat zahlreiche Meister- und Kammermusikkurse u. a. bei Pascal Deuber, Prof. Frøydis Ree Wekre, Prof. Johannes Hinterholzer und Prof. Samuel Seidenberg absolviert. 

Oskar ist Mitglied des Bundesjugendorchesters (auch als Solo-Hornist) mit Konzerten u.a. unter Kirill Petrenko. Dazu kommen etliche Gastspiele u.a. in der Kölner und Berliner Philharmonie mit CD- Aufnahmen. 

Darüberhinaus war er als Aushilfe in der Jungen Südwestdeutschen Philharmonie, dem Stamitz-Orchester Mannheim, der Süddeutsche Philharmonie Esslingen und dem Kurpfälzischen Kammerorchester engagiert. 

Nach seinem Abitur hat Oskar im September 2023 sein Bachelorstudium an der Musik-Akademie Basel bei Prof. Christian Lampert begonnen.

Nigel Thean - Violoncello

Geboren in Malaysia im Jahr 1998, begann er im Alter von sieben Jahren mit dem Cellospiel, und nur drei Jahre später erhielt er ein Vollstipendium für das Studium an der Wells Cathedral School in England bei Penny Driver. Anschließend setzte er sein Studium bei Leonid Gorokhov an der Hochschule für Musik in Hannover fort, wo er sowohl seinen Bachelor- als auch Masterabschluss erlangte, und vertiefte später seine Studien bei Thomas Demenga an der Hochschule für Musik in Basel.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker tritt Nigel in verschiedenen Ensembles auf und hat Rezitals in ganz Europa und Asien gegeben. Er hat in renommierten Sälen wie der Wigmore Hall, dem Ateneul Român und dem Concertgebouw Amsterdam gespielt und an Festivals wie IMS Prussia Cove Open Chamber Music, Yellow Barn, Hitzacker Sommerliche Musiktage, dem Rome Chamber Music Festival, Mendelssohn on Mull und dem Verbier Festival teilgenommen.

Zu seinen Aufnahmen gehören Werke wie *Lieder und Songs* für Klavier, Stimme und Cello von Georg Katzer (Deutschlandfunk/Neos) sowie *Mon coeur s’ouvre à ta voix* von Saint-Saëns (NDR). Nigel hatte die Ehre, mit vielen bedeutenden Musikern wie Shai Wosner, Lars Anders Tomter, Alasdair Beatson, Ulf Schneider, Robert McDuffie und Mitgliedern des Doric, Hagen und London Haydn String Quartets zusammenzuarbeiten.

Kürzlich gründete Nigel das Trio Venere, ein Klaviertrio mit dem Pianisten Daniel Borovitzky und der Geigerin Gaia Trionfera. Gemeinsam streben sie einen Masterabschluss in Kammermusik an der Hochschule für Musik  Basel  FHNW an, unter der Anleitung von Rainer Schmidt, Anton Kernjak, Anna Gebert und Claudio Martínez Mehner.

Im Jahr 2018 ging Nigel als Preisträger beim Internationalen Karl Davidov Wettbewerb in Lettland hervor.

Nigel spielt auf einem Cello von Bartolomeo Tassini aus dem Jahr 1756, das ihm großzügigerweise von einem privaten Sammler zur Verfügung gestellt wird.

Varvara Vasylieva - Violine

Varvara Vasylieva wurde im Jahr 2003 in der Ukraine geboren. Sie studiert seit 2022 an der Hochschule für Musik Basel in der Klasse von Barbara Doll. Varvara schloss ihr Abitur 2020 in Kyjiw an einer auf Musik spezialisierten Sekundarschule ab und studierte anschliessend zwei Jahre an der nationalen Musikakademie der Ukraine. Während ihres Studiums trat sie oft als Kammermusikerin und Solistin sowohl in der Ukraine als auch im Ausland auf. Mit dem Orchester Mriya spielte sie Benefizkonzerten für die Ukraine in der Berliner Philharmonie, im Konzertsaal «Die Glocke» in Bremen und in der Laeiszhalle Hamburg. Sie nahm am Beethovenfest Bonn (2022), den Riehener Serenaden (2023), dem Fiskars Summer Festival, Bouquet Kyiv Stage (2020) und anderen Festivals teil. Varvara ist Preisträgerin der Ysaÿe International Music Competition, Lüttich/ Belgien (2019, 1. Preis), der Odesa International Violin Competition (2018, 3. Preis) und dem IX International Violin Contest «Bravo!», Namur/Belgien (2013, 1. Preis).

Im Oktober 2023 trat sie als Solistin mit dem Sinfonieorchester Basel auf.

Michał Balas- Violoncello

Der in Basel lebende Cellist Michał Balas, geboren 2001 in Krakau (Polen), gehört zu den vielversprechenden Musikern seiner Generation. 2024 erschien seine Debüt-CD mit Cellokonzerten von Haydn gemeinsam mit dem KKO Mannheim beim Label Berlin Classics. In der Saison 2024/25 debütierte er mit bedeutenden Orchesterwerken, darunter Schostakowitschs 1. Cellokonzert (Tournee mit der NWD Philharmonie) sowie Prokofjews Sinfonia Concertante.

Als Solist und Kammermusiker ist Michał Balas international gefragt. In den Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 führten ihn Engagements in renommierte Konzertsäle wie die Berliner Philharmonie, den Wiener Musikverein, den Herkulessaal in München, die Ferenc-Liszt-Akademie in Budapest, den Großen Saal der Universität Mozarteum in Salzburg, das Stadtcasino Basel, die Warschauer Nationalphilharmonie und den Bedřich-Smetana-Saal in Prag.

Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Zu seinen größten Erfolgen zählen der Erste Preis sowie ein Sonderpreis bei der Classic Strings Competition in Dubai (2022), verbunden mit einer Tournee durch große europäische Konzertsäle. Bereits 2018 gewann er den Ersten Preis sowie einen Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes bei der Johansen International Competition for Young String Players in Washington D.C. 2021 wurde er zudem erster Grand-Prix-Gewinner der Dominik Połoński Hommage Competition in Łódź. 2023 wurde er in die Liste Classic FM “30 under 30 Rising Stars” aufgenommen. Zudem war er 2022 für den Corypheus of Polish Music Award in der Kategorie „Entdeckung des Jahres“ nominiert und erhielt 2021 den Titel „Polnische Cello-Persönlichkeit des Jahres“.

Als Kammermusiker arbeitete er mit Künstlern wie Robert Levin, Steven Isserlis, Claudio Martínez-Mehner, Arto Noras, Wolfgang Emanuel Schmidt und Laurence Lesser zusammen und nahm an Meisterkursen bei ihnen teil. Darüber hinaus begegnete er Komponisten wie György Kurtág und Krzysztof Penderecki.2020 gründete er gemeinsam mit dem Pianisten Mikołaj Woźniak ein Kammerensemble, mit dem er auf Festivals in Dänemark, Spanien, der Schweiz und Polen auftrat und regelmäßig Kammermusik aufnimmt. Zu seinen weiteren musikalischen Interessen gehören Klaviertrios und Streichquartette.

Michał Balas ist Stipendiat der LYRA Stiftung, der Schweizerischen Stiftung für junge Musikerinnen und Musiker sowie der Musik Akademie Basel, wo er derzeit den Master of Arts in der Klasse von Prof. Danjulo Ishizaka studiert.  Er spielt ein Cello von Carlo Antonio Testore aus dem Jahr 1718.

www.michalbalas.no-te.com

David Liam Roberts

David Liam Roberts, Associate Artist in Residence an der Königin-Elisabeth-Musikakademie in Belgien,

ist ein vielseitiger kanadischer Cellist, der international mit „ansteckender Freude, Nachdenklichkeit und

Integrität“ (Winnipeg Free Press) auftritt. Als Gründungsmitglied und Cellist des Rilian Trios gewann

David Liam den 1. Preis, den Publikumspreis und den Preis für das Auftragswerk beim 12.

Internationalen Kammermusikwettbewerb in Trondheim, Norwegen, was dem Trio zu internationaler

Bekanntheit verhalf.

Die Saison 2026/27 umfasst eine China-Tournee, ein Recital mit dem Bratschisten Miguel da Silva in der

renommierten Flagey-Halle in Brüssel sowie ein Debüt-Recital in Helsinki mit dem Rilian Trio. Zu

seinen jüngsten Engagements zählen ein selbst kuratiertes Solokonzert beim International Cello Festival

of Canada, das Copenhagen Summer Festival (Dänemark), das Trondheim Kammermusikkfestival

(Norwegen) sowie Debüts in Calgary (Calgary Pro Musica), Bergen und Oslo mit dem Rilian Trio.

David Liam studiert bei Danjulo Ishizaka an der Musikakademie Basel sowie Kammermusik bei Corina

Belcea, Miguel da Silva und Augustin Dumay an der Queen Elisabeth Music Chapel. Er hat eng mit den

Komponisten Thomas Adès und Magnus Lindberg sowie mit renommierten Musikern wie Steven Isserlis,

Barbara Hannigan, Christian Tetzlaff, Joel Krosnick und Donald Weilerstein zusammengearbeitet.

David Liam hat zweimal am Open Chamber Music Seminar in Prussia Cove in Cornwall, Großbritannien,

teilgenommen. Zu seinen jüngsten Kammermusikpartnern zählen Hélène Clement (Doric/Ébène

Quartett), Molly Carr (Juilliard Quartett) und Thomas Reif (1. Konzertmeister des Symphonieorchesters

des Bayerischen Rundfunks). Er trat in der Carnegie Hall auf, nahm mit dem Sinfonieorchester Basel und

dem Toronto Symphony Orchestra auf, trat mehrfach als Solist mit dem Winnipeg Symphony Orchestra

auf, studierte Barockcello bei Mitgliedern des Tafelmusik Baroque Orchestra und an der Schola

Cantorum Basiliensis, stand gemeinsam mit den Jazzmusikern John Patitucci und Larnell Lewis auf der

Bühne und spielte beim Toronto New Music Festival ein vom Metal inspiriertes Konzert auf einem

verstärkten Cello.

Im März 2026 gewann David Liam mit dem Rilian Trio beim Ilmari-Hannikainen-Wettbewerb für

internationale Kammermusik in Jyväskylä, Finnland, den 1. Preis und spielte als Solist mit der Jyväskylä

Sinfonia das Beethoven-Tripelkonzert. Über diesen Auftritt schrieb die World Federation of International

Music Competitions: „[Das] Engagement [des Rilian Trios], ihre unverfälschte Musikalität und ihre

Freude am gemeinsamen Musizieren waren so ansteckend, dass sich auch das Orchester mitreißen ließ

und sich während Beethovens C-Dur-Konzert für Violine, Cello und Klavier ganz dem Moment hingab.“

David Liam spielt auf einem Cello von Francesco Rugeri aus Cremona, ca. 1690, das ihm von der

Musical Instrument Bank des Canada Council for the Arts zur Verfügung gestellt wurde, sowie mit einem

Bogen von WE Hill&Sons, der ihm großzügigerweise von CANIMEX, Inc. aus Drummondville, Quebec, ausgeliehem wurde.